Gutes WordPress-Hosting für ein Unternehmen erkennt man an fünf Dingen: ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach DSGVO, tägliche Sicherungen, die sich wirklich wiederherstellen lassen, eine aktuelle PHP-Version, ein SSL-Zertifikat und jemand, der erreichbar ist, wenn etwas klemmt. Ein Serverstandort in Deutschland ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, macht den Datenschutz aber einfacher, weil keine Daten in Drittländer gehen. Der günstigste Tarif ist selten der beste. Entscheidend ist, wer sich um Updates und Sicherheit kümmert. Ich hoste und betreue WordPress-Websites seit 2017, die ältesten Kunden sind bis heute dabei.
Datenschutz: was wirklich zählt
Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Sobald Ihre Website personenbezogene Daten verarbeitet, etwa über ein Kontaktformular oder einen Shop, verarbeitet der Hoster diese Daten in Ihrem Auftrag. Dafür brauchen Sie einen Vertrag nach Artikel 28 DSGVO. Seriöse Hoster stellen ihn von sich aus bereit.
Standort der Server. Die DSGVO schreibt keinen Standort vor. Wer Daten in ein Land außerhalb der EU übermittelt, braucht dafür aber eine Grundlage, etwa einen Angemessenheitsbeschluss oder Standardvertragsklauseln. Ein Hoster mit Servern in Deutschland vermeidet diese Frage.
Sicherungen. Die DSGVO verlangt, dass Sie die Verfügbarkeit von Daten nach einem Zwischenfall rasch wiederherstellen können. Ohne funktionierende Sicherung geht das nicht.
Technik: was WordPress braucht
WordPress empfiehlt aktuell PHP 8.3 oder neuer, MySQL 8.0 oder MariaDB 10.11 oder neuer und HTTPS. Veraltete PHP-Versionen bekommen keine Sicherheitsupdates mehr und machen die Seite langsamer. Ein SSL-Zertifikat gibt es kostenlos, etwa über Let’s Encrypt, eine gemeinnützige Zertifizierungsstelle. Kein Hoster sollte dafür extra Geld verlangen.
Üblich und sinnvoll, wenn auch nicht vorgeschrieben: tägliche Sicherungen, die außerhalb des Servers liegen, eine Testumgebung für größere Änderungen und eine Überwachung, die bei Ausfällen meldet.
Checkliste für die Anbieterwahl
Zum Abhaken
Checkliste: WordPress-Hosting für Unternehmen
Gehen Sie die Punkte mit Ihrem heutigen oder einem neuen Anbieter durch.
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Nach Artikel 28 DSGVO, vom Hoster bereitgestellt und unterschrieben.
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Keine Übermittlung in Drittländer ohne Grundlage.
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Und die Wiederherstellung ist einmal getestet.
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WordPress empfiehlt PHP 8.3 oder neuer.
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Automatisch erneuert, etwa über Let’s Encrypt.
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Updates und neue Funktionen erst dort ausprobieren.
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Ausfälle werden gemeldet, bevor Kunden sie bemerken.
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Mit klarer Reaktionszeit.
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Hoster, Dienstleister oder jemand im Haus, aber klar geregelt.
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Wer hat welche Zugänge zu Hosting, Domain und WordPress?
Hosting anfragen Ihr Stand und die offenen Punkte stehen schon in der Nachricht.
Hosting allein reicht nicht
Viele Hoster liefern einen Server, aber keine Pflege. WordPress selbst, die Plugins und das Theme brauchen trotzdem regelmäßig Updates, sonst wird die Website angreifbar. Was dazu gehört, steht im Artikel WordPress-Wartung. Die bequemste Lösung für Betriebe ohne eigene IT: Hosting und Wartung aus einer Hand. Dann gibt es im Ernstfall genau eine Stelle, die zuständig ist.
Wo die Wahl an Grenzen stößt
Der beste Hoster macht eine veraltete Website nicht sicher. Wenn das Theme seit Jahren keine Updates mehr bekommt oder die Seite an zwanzig Plugins hängt, löst ein Umzug das Problem nicht. Dann ist ein Neustart oft der bessere Weg. Und bei sehr großen Shops mit viel Last gelten andere Maßstäbe als bei einer Firmenwebsite.
So fangen Sie an
Gehen Sie die Checkliste mit Ihrem heutigen Hoster durch. Wenn der Vertrag zur Auftragsverarbeitung fehlt oder niemand die Updates einspielt, ist der Handlungsbedarf klar.
Ich biete Hosting, Wartung und Betreuung für WordPress in drei Paketen an, auf Servern in Deutschland.