Eine WordPress-Website ist wie ein Haus: Man baut sie einmal, aber sie muss gepflegt werden, sonst regnet es irgendwann rein. Zur Wartung gehören Updates von WordPress, Plugins und Theme, tägliche Sicherungen, die Überwachung von Erreichbarkeit und Sicherheit und regelmäßige Prüfungen, ob Formulare, Geschwindigkeit und Barrierefreiheit noch stimmen. Das meiste davon ist Routine und dauert im Monat weniger als eine Stunde, wenn es regelmäßig passiert. Teuer wird es, wenn es ein halbes Jahr liegen bleibt. Welche Aufgaben in welchem Rhythmus anfallen, zeigt der Wartungsplan unten. Ich hoste und betreue WordPress-Websites seit 2017, die ältesten Kunden sind bis heute dabei.
Warum Wartung kein Luxus ist
Der Sicherheitsanbieter Patchstack hat für 2025 über 11.000 neue Sicherheitslücken im WordPress-Umfeld gezählt, 42 % mehr als im Jahr davor. Rund 91 % davon steckten in Plugins, 9 % in Themes. Im WordPress-Kern selbst waren es nur sechs, alle mit geringer Dringlichkeit.
Die Lehre daraus: WordPress selbst ist gut gepflegt. Das Risiko sind die Erweiterungen, die man dazu installiert, und Websites, auf denen niemand die Updates einspielt.
Was regelmäßig passieren muss
Updates. Kleine Sicherheitsupdates von WordPress spielt WordPress standardmäßig selbst ein. Größere Versionen erscheinen zwei- bis dreimal im Jahr, 2026 waren es bisher 7.0 im Mai und 7.1 im August. Plugins und Theme aktualisieren Sie mindestens monatlich, bei Websites mit Shop oder vielen Formularen wöchentlich. Seit WordPress 5.5 lassen sich auch Plugins automatisch aktualisieren. Ich mache das trotzdem lieber kontrolliert, mit Sicherung vorher und kurzem Test danach.
Sicherungen. Täglich, an einem anderen Ort als die Website, und mit einem gelegentlichen Test, ob sich die Sicherung auch wiederherstellen lässt. Eine Sicherung, die nie getestet wurde, ist eine Hoffnung.
PHP-Version. WordPress empfiehlt aktuell PHP 8.3 oder neuer, mindestens 7.4. Veraltete PHP-Versionen bekommen keine Sicherheitsupdates mehr und machen die Seite langsamer.
Überwachung. Ist die Website erreichbar? Ist das SSL-Zertifikat gültig? Gibt es verdächtige Anmeldeversuche? Das sollte ein Werkzeug prüfen, nicht ein Mensch, der zufällig draufschaut.
Prüfungen. Funktioniert das Kontaktformular noch? Ist die Seite schnell? Sind neue Inhalte barrierefrei eingepflegt? Einmal im Quartal ein kurzer Blick spart böse Überraschungen.
Ihr Wartungsplan zum Abhaken
Zum Abhaken
Der monatliche Wartungsplan
Gehen Sie die Punkte einmal im Monat durch. Ihr Stand bleibt in Ihrem Browser gespeichert.
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Datenbank und Dateien, gespeichert außerhalb des Servers der Website.
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Nacheinander, danach Startseite, Kontaktformular und eine Unterseite angesehen.
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Im Dashboard unter Aktualisierungen. Größere Versionen nach einem kurzen Test einspielen.
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Deaktiviert reicht nicht. Was nicht gebraucht wird, kommt weg.
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Unter Werkzeuge, Website-Zustand. Empfohlen ist PHP 8.3 oder neuer.
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Eine Testanfrage abschicken und prüfen, ob sie ankommt.
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Ein Überwachungsdienst meldet Ausfälle und ablaufende Zertifikate.
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Ehemalige Mitarbeitende und Dienstleister entfernt, Administratoren auf das Nötige beschränkt.
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Eine Sicherung in einer Testumgebung einspielen und anschauen.
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Lighthouse in Chrome und ein Tastaturtest der Startseite.
Wartung anfragen Ihr Stand und die offenen Punkte stehen schon in der Nachricht.
Was Wartung kostet
Die Kosten hängen davon ab, was enthalten ist: nur Updates, oder auch Hosting, Überwachung, Betreuungszeit und Prüfungen. Zum Vergleich meine eigenen Pakete, jeweils mit Hosting in Deutschland:
| Paket | Monatlich, netto | Betreuung | Updates |
|---|---|---|---|
| Basis | 99 € | 30 Minuten | Updates einmal im Monat |
| Plus | 249 € | 2 Stunden | Updates jede Woche |
| Business | 499 € | 5 Stunden | Updates jede Woche |
Ob sich das lohnt, zeigt eine einfache Gegenrechnung: Was kostet ein Tag, an dem Ihre Website nicht erreichbar ist oder das Kontaktformular stillschweigend keine Anfragen mehr zustellt? Und was kostet es, eine gehackte Website wiederherzustellen?
Selbst machen oder abgeben
Selbst machen geht, wenn jemand im Betrieb sich auskennt, die Zeit fest einplant und weiß, was zu tun ist, wenn ein Update etwas zerschießt. Mit dem Wartungsplan oben ist das gut machbar.
Abgeben lohnt sich, wenn niemand zuständig ist, die Website Anfragen oder Umsatz bringt oder wenn Sie schlicht nicht abends über Plugin-Konflikte nachdenken wollen. Wichtig ist dann, dass Hosting und Wartung in einer Hand liegen. Sonst schieben sich Hoster und Dienstleister im Ernstfall die Verantwortung zu.
Wo die Grenzen liegen
Wartung hält eine Website gesund, aber sie macht aus einer veralteten Website keine neue. Wenn das Theme seit Jahren keine Updates mehr bekommt, der Page-Builder nicht mehr gepflegt wird oder die Seite mit zwanzig Plugins zusammengehalten wird, ist ein Neustart oft günstiger als jahrelanges Flicken. So war es bei der Grundschule Babensham: Die alte Installation war veraltet und überladen, der Neustart die bessere Lösung.
So fangen Sie an
Gehen Sie den Wartungsplan oben einmal durch. Bei jedem Punkt, den Sie nicht abhaken können, wissen Sie, wo etwas fehlt. Wenn mehr als drei Punkte offen sind, lohnt sich ein Gespräch.
Ich biete Hosting, Wartung und Betreuung für WordPress in drei Paketen an, mit Servern in Deutschland. Wie eine WordPress-Website barrierefrei bleibt, steht im Artikel WordPress barrierefrei machen.